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Ich und der Alkohol... mein Freund, du hast mir den Rücken gezeigt

Ich und der Alkohol waren gute Freunde, das waren Zeiten. Aber jetzt ist es vorbei. Als ich 19 - 21 war, konnte ich saufen, wie Weltmeister. Jetzt mit 30 eigentlich auch, aber es nicht dasselbe. Beim Saufen hat man da am Anfang so ein tolles Gefühl: Leichtigkeit, Entspannung, Melancholie, du spürst dich Wohl, angenehm und stark. Du bist entspannt und selbstbewusst. Danach wird das ganze gesteigert, bis die Sinne überreizt sind. Du lachst über alles, dein Verstand nimmt dieselbe Musik anders wahr, Gespräche werden anders: Themen verändern sich, alles was uninteressant ist, wird interessanter und andersrum. Man kann plötzlich nach nur 5 Stunden Tschechischunterricht in der VHS fließend Tschechisch sprechen. Danach kommt die Sturzphase - du willst immer mehr und mehr aber das tut nicht gut. Irgendwann kommt das Versagen der Bewusstsein. 4 Phasen von Alkoholkonsum.

Und das ist das Problem: ich erreiche im Prinzip nur die 3 und 4 Phase. 1 und 2 werden mir erspart. Zuerst kommt das eklige Gefühl von leichter Benebelung, dann großer Benebelung, dann totale Benebelung und dann Bewusstseinsverlust. Das was toll war kommt einfach nicht mehr. Der Karter hingegen ist am nächsten Tag umso größer. Der Alkohol hat mich verlassen. Ich muss diese Beziehung beenden und bereu zutiefst, sie jemals eingegangen zu sein. Ich habe mir ernsthafte Schäden damit zugezogen, die höchstwahrscheinlich nicht reparabel sind. 

 Alkohol, au revoir!


6.6.16 15:58

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