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Leistungsgesellschaft ist scheiße

Die Welt verändert sich und die Situation ändert sich. Wir leben in einer Leistungsgellschaft mit einem unteren gesellschaftlichen Puffer. Der Puffer - sind die Arbeitslosen. Für den Rest der Republik heißt es: schufte, damit du so nicht wirst. Aber ganz ehrlich, was ist so schlimm an Arbeitlosigkeit in der heitigen Zeit? Man ist versorgt und glücklich, man kann zum Arzt, hat was zu essen, Ort zum schlafen, ja man kann sich sogar Luxusgütter leisten: Schokolade, Internet, Smartphones, Kaffee, Eis, Cola, Alkohol, Tabak, Bananen (viele realisieren nicht, dass es Luxusgütter sind, die längst nicht jeder Mensch auf der Welt kaufen kann). Aber für diejenigen, die "oben sind", also eine Arbeit haben, gibt es eine Zwickmühle und Konkurrenz. Jeden Tag schuften und ständig unter dem Druck stehen, entlassen zu werden. Oder der ewige Druck für Leistung in der Uni, Berufsschule etc. Immer der Zwang nach oben zu kommen. Aber was ist dieses "oben" überhaupt? Nun das ust etwas fiktives, was nicht existiert; 11 Mio Menschen in BRD verdienen weniger, als der HARTZ 4. Mit anderen Worten: würden diese 11 Mio arbeitslos werden, so würden sie mehr Geld haben. Paradox.

Es ist also eine fiktive Kluft;  Kluft zwischen Arbeitlosen und Beschäftigten, die nicht existiert. Was aber real ist: der Leistungsdruck, den die Arbeiterschicht hat; der Druck unter dem die Studenten stehen und der Druck der Gesellschaft: du musst unbedingt nach "Oben" kommen. Bald glauben wir an Walhalla in die wir nur dann reinkommen, wenn wir mitten in der Arbeit vor Übermüdung sterben.

4.7.16 14:46, kommentieren

Manchen ist es wohl nicht gegeben, glücklich zu sein

Ich fühle mich Tag zu Tag immer schlimmer; ich habe eine breite Reihe chronischer Erkrankungen. Die Liste ist endlos. Ich nehme zurzeit 11 Medikamente und wahrscheinlich werden noch weitere kommen. Irgendwann hat es keinen Sinn, sie zu nehmen, weil sie nicht mehr wirken und sich gegenseitig aufheben.

Inzwischen habe ich auch noch Depressionen bekommen. Ist schon ein Wunder, dass ich so lange durchgehalten habe. 6 Jahre mit ununterbrochenen Schmerzen und absolut keine Hoffnung im Leben. Es sind nicht nur Depressionen alleine, die mich fertigen. Die Krankheiten haben mich runtergezogen und in die Depressionen getrieben. 

Ich kann nicht normal funktionieren, ich kann nicht leben. Es ist so furchtbar! Warum hilft mir nichts; ich habe alles menschliche probiert, alles. Und keinerlei Hilfe. Ich darf wohl nicht glücklich sein. Es ist mir nicht gegeben...


16.6.16 14:45, kommentieren

Die Macht des weißen heterosexuellen Mannes?

Die Männer sind doch immer an allem schuld, egal was passiert. Warum? Na weil Männer die Welt regieren, alles patriarchisch und egozentrisch regeln! Der weiße heterosexuelle Man ist das Endgegner der freien Welt und gehört bedingungslos bekämpft. Aber ist das denn so?

Regieren Männer denn wirklich überhaupt irgendetwas?
Schauen wir uns folgende Bereiche an: Politik, Wirtschaft, Familie, Finanzen und Medien.

1. Wir haben 194 Staaten auf der Welt. 194 Staatsober(männer), von denen etwa 120 männlich sind. Ca. die Hälfte von ihnen sind auch weiß, andere sind Asiaten, lateinischen, schwarz... Ein Paar der restlichen 60 sind auch homosexuell - also kommen wir auf etwa 58 weiße, heterosexuelle, männliche Staatsoberhäupter. Das sind 29%, nicht 100%.

2. Die britische Zeitschrift Forbes veröffentlicht jährlich die Liste der reichsten 1000 Bürger der Welt. Auf der Liste des Jahres 2015 waren ca 1/4 Frauen, weitere 500 waren Angehörige verschiedener Hautfarben (außer der weißen). Und natürlich addieren wir noch 3% Homosexuellen hinzu, so kommen wir auf 22% der weißen heterosexuellen, männlichen Oberreichen.

3. In der westlichen Hemisphäre bestimmen Frauen das Familienwesen. Sie entscheiden, wann die heiraten, wen, ob Kinder gibt oder nicht, ob sie heiraten oder nicht, wie Kinder heißen, was sie tragen, bestimmen die Erziehung der Kinder und zu guter letzt beenden sie die Beziehungen und Ehen in 80% der Fällen. Die Kinder bekommen Frauen auch in 100% der Fällen, Männer zahlen nur. In diesem Bereich haben weiße heterosexuelle Männer absolut gar keinen Einfluss.

4. Großunternehmen; hier müssten doch Männer punkten. Vertraut man Medien, werden Frauen aus den Führungsetagen doch regelrecht vertrieben. Nun ja, laut Medien. Bis 2013 waren nur ca 15% aller Manager in den Führungsetagen bei Großunternehmen weiblich. Das ist auch der Grund für die Frauenquote gewesen, laut der jetzt 50% der Stellen an Frauen vergeben werden müssen. In der mittleren Führungsebenen hat es aber schon wieder anders ausgesehen: es waren immerhin ca 40% der Frauen da. Hinzu kommt, dass längst nicht jeder der restlichen 60% auch weiß und heterosexuell ist. Gerade im mittleren Bereich werden viele Stellen outgesorced. Und so kommen wir dann insgesamt auf ca 40% der Stellen im mittleren und 70% im oberen Bereich des Management bei Unternehmen. Zugegeben, es ist viel, dennoch längst nicht alles.

5. Seit dem Jahr 2009 gibt es offiziell mehr Journalistinnen, als Journalisten, obwohl die meisten immer noch der Meinung sind, dass das nicht stimmt. Das wäre vielleicht auch die Erklärung, weswegen, laut Medien, die Männer absolut immer an allem Schuld sind. Die Zahlen sind mir nicht genau bekannt, aber ich rechne einfach mit 40% der weißen heterosexuellen Männern.

Mit einer einfachen mathematischen Berechnung komme ich auf durchschnittlich 27,2%. Die Zahl ist natürlich strittig, sie bezieht viele Aspekte nicht mit ein; man könnte auch Branchen, wie Bankwesen, Wissenschaft, Sport, Filmwesen, Musik, Kunst mit beziehen. Die Zahl sollte dennoch verdeutlichen, dass Männer (vor allem heterosexuelle weiße) schon lange nicht mehr das meiste Sagen haben, aber dennoch in allem beschuldigt werden. Der weiße heterosexuelle Mann ist der Endgegner von allen, obwohl er längst kein Machthaber mehr ist. Das Bild des "bösen weißen heterosexuellen patriarchalen rechthaberischen alleinherrschenden Mannes" ist so fest manifestiert, dass er von allen Seiten gleichzeitig bekämpft wird; ja sogar von den besagten Personen von  einander.

16.6.16 14:18, kommentieren

Ich werde immer ein Häufchen Elend sein


Ich beneide Deutschen; extremst. Sie achten auf nichts und müssen keine moralischen Entscheidungen treffen. Sie leben vor sich hin, können alles tun was ihnen einfällt und dann auch noch herablassend auf alle schauen. Und auch wenn sie nicht sonderlich gut da stehen, können sie jederzeit Individuen darin beschuldigen und wieder gut da stehen. Ich hingegen habe gelernt, meine Persönlichkeit durch meine Herkunft zu definieren und leide dadrunter sehr stark. Denn völlig egal, was passiert, bin ich ein Spiegel dessen Misserfolges, den meine Heimat hat.

Völlig egal, was Menschen in meiner Heimat machen, es werden ausschließlich nur negative Sachen berichtet. Eigentlich verständlich: wer will schon nur positive Sachen aus dem Ausland hören und negative über sich – andersrum ist besser. Lass uns mal nur Mist aus dem Ausland berichten und nur tolle Sachen über sich selbst.

Dennoch fühle ich mich schlecht, egal was ich mache. Ich bleibe ein Spiegel meiner Heimat, das permanent beschmutzt wird. Immer wieder fühle ich mich minderwertig; was in meiner Heimat ein typischer Syndrom ist: das Minderwertigkeitssyndrom. Dieser Syndrom wurde uns durch 350 Jahre Unterdrückung und Unterjochung durch Russland anerzogen. Wir werden so erzogen, dass wir fest dran glauben, dass wir ein minderwertiges Volk sind, das nichts kann.

Und auch wenn ich alle diese Faktoren verstehe, lässt es mich nicht los, dass meine Heimat ein Häufchen Elend ist, dass ich ein Häufchen Elend bin, dass es nie anders sein wird.


13.6.16 13:06, kommentieren

Ich soll zum Arzt, weil andere Ärzte scheiße bauen?

Meine Freundin ist der Meinung, dass ich zum Psychologen gehen muss. Ich habe Erkrankungen ohne Ende und lebe jeden Tag mit schlimmen Schmerzen. Es verging keine Sekunde in den letzten 6 Jahren, wo ich keine Schmerzen verspürte. Wenn es gut ging, waren Schmerzen akzeptabel; wenn nicht – furchtbar. Momentan sind sie schlimm und es findet kein Ende! Es hört nicht auf und es will nicht aufhören. Ich hasse alles und alle und bin psychisch längst am Ende. Aber einen Psychologen? Das Problem sind doch die Ärzte selbst. Die Ärzte richten mich zugrunde. Das Interesse der Ärzte für Patienten ist fast Null, sie betrachten Patienten ausschließlich wie Geldbeuteln. Niemand geht heutzutage Medizin studieren, weil man Menschen helfen will, sondern nur des Ansehens und Geldes wegen. Ich wurde so verdammt lange Zeit falsch behandelt, Therapien ausgeblieben, missverstanden und nur abkassiert. Und während die Jahre vergingen, wurde mein Zustand so alarmierend schlecht, dass es inzwischen kaum was zu retten ist. Die Drecksärzteschaft hat mich zu Grunde gerichtet. Und jetzt soll mich ein weiterer Arzt von psychischen Schäden, zugetragen durch andere Ärzte, „behandeln“? Sollen also Vergewaltiger Sex mit Vergewaltigungsopfern haben, um sie von psychischen Schäden der Vergewaltigung anderer Vergewaltiger zu befreien?

8.6.16 01:16, kommentieren

Ich und der Alkohol... mein Freund, du hast mir den Rücken gezeigt

Ich und der Alkohol waren gute Freunde, das waren Zeiten. Aber jetzt ist es vorbei. Als ich 19 - 21 war, konnte ich saufen, wie Weltmeister. Jetzt mit 30 eigentlich auch, aber es nicht dasselbe. Beim Saufen hat man da am Anfang so ein tolles Gefühl: Leichtigkeit, Entspannung, Melancholie, du spürst dich Wohl, angenehm und stark. Du bist entspannt und selbstbewusst. Danach wird das ganze gesteigert, bis die Sinne überreizt sind. Du lachst über alles, dein Verstand nimmt dieselbe Musik anders wahr, Gespräche werden anders: Themen verändern sich, alles was uninteressant ist, wird interessanter und andersrum. Man kann plötzlich nach nur 5 Stunden Tschechischunterricht in der VHS fließend Tschechisch sprechen. Danach kommt die Sturzphase - du willst immer mehr und mehr aber das tut nicht gut. Irgendwann kommt das Versagen der Bewusstsein. 4 Phasen von Alkoholkonsum.

Und das ist das Problem: ich erreiche im Prinzip nur die 3 und 4 Phase. 1 und 2 werden mir erspart. Zuerst kommt das eklige Gefühl von leichter Benebelung, dann großer Benebelung, dann totale Benebelung und dann Bewusstseinsverlust. Das was toll war kommt einfach nicht mehr. Der Karter hingegen ist am nächsten Tag umso größer. Der Alkohol hat mich verlassen. Ich muss diese Beziehung beenden und bereu zutiefst, sie jemals eingegangen zu sein. Ich habe mir ernsthafte Schäden damit zugezogen, die höchstwahrscheinlich nicht reparabel sind. 

 Alkohol, au revoir!


6.6.16 15:58, kommentieren

Warum Manimalismus keine vernünftige Lebensweise ist

Ich habe vor einiger Zeit mich zum ersten Mal mit Minimalismus beschäftigt. Eine Doku hat mich auf diesen Gedanken gebracht: weniger ist mehr. Wir horten über das ganze Leben zu viel, was wir nicht brauchen und was uns nicht nützlich ist; brauchen größere Wohnungen für den Rümpel und müssen mehr bezahlen, um etwas aufzubewahren was wir nicht benötigen. Wäre es nicht sinnvoll, alles loszuwerden? Klingt gut. Habe ich auch angefangen, meinen Rümpel auszusortieren, gute Sachen bei eBay zu verkaufen und schlechte Sachen wegzuwerfen. Viele konsequente Minimalisten besitzen gerade mal 100 - 200 Gegenstände. Ein Normalbürger besitzt 10 000 Sachen. Ich habe ca. 5000. Und mache haben auch 20 000 - 50 000. Das ist mehr als notwendig.Aber nach einer Reihe von Überlegungen habe ich festgestellt, dass es doch keine vernünftige Lebensweise ist. Und die Gründe sind:

1. Unser Wirtschaftssystem basiert auf dem Kaufkraft. Der potentielle BIP wächst mit dem Konsum und der Gewinn wird weiterhin investiert, um weitere Anschaffungen zu tätigen; ein Kreislauf von Waren und Dienstleistungen. Der Minimalismus unterbindet das.

2. Es ist nicht naturverträglich. Viel denken: weniger kaufen - Natur schonen. Stimmt in der Theorie. Aber wer seine Rümpelkammer entrümpelt, schmeißt alles weg oder verkauft. Macht keinen Unterschied: die Sachen sind bereits produziert und gekauft.

3. Du entrümpelst deinen Schrank, Wohnung, Auto, Garage. Aber dein Balast, der dich erdrückt ist dein innerer Balast. Den kannst du nicht durch das wegwerfen der Sachen bereinigen - eine psychische Entlastung muss her.

4. Du kannst ansehen verlieren, weil Menschen andere nach ihrem Wohlstand beurteilen. Du könntest unter Umständen auch deinen Job verlieren, wenn dein Chef merkt, dass du im selben Hemd seit Monaten rumläufst (nach dem Motto: warum zahle ich dir Geld, damit du wie ein Obdachloser rumläufst)

Alles in einem: Konsum muss nachhaltig sein; Minimalismus bietet es nicht wirklich. Ich denke, dass Sachen so lange wie möglich benutzen, eine bessere Alternative bietet, als sie wegzuwerfen und sich selbst auf die Schulter zu klopfen. Aber im Grunde müssen wir uns selber entscheiden, wie wir leben. Solange unser Planet existiert, werden sich die meisten nicht einschränken. Das wird erst dann passieren, wenn es schon zu spät ist.

4.6.16 13:54, kommentieren

Warum sind Menschen so asozial im Netz?

 Ach ja, der Internet (oder auch das Internet). Ich erlebe das immer wieder aufs neue, dass Menschen im Internet einfach nur scheiße sind. Sie beleidigen dich ohne Grund, hetzen und zeigen das Benehmen eines Schtückes Sch***.Warum eigentlich? Ich habe viele Accounts, verschiedene Profile auf verschiedenen Sozi Netzwerken, Platforms, Forums etc.Bei 9gag war ich vor einem halben Jahr und postete einige Bilder. Zu diesen Bildern wurde ich mehrfach sinnlos und absolut ohne Grund beleidigt (Zitat: du bist hirnlos, wie der letzte Dreck). Habe nach mehreren Belegungen den Account deinstalliert.Vor 2 Monaten wurde ich extremst auf Vk.com beleidigt. Habe mich da auch gelöscht. Für 9gag fand ich erstmal eine Alternative, Imgur; wurde aber genauso dort beleidigt. Auch Imgur habe ich deinstalliert. Mein Handy ist jetzt sehr übersichtlich geworden. Bald werde ich damit nur noch telefonieren.Mag sein, dass ich von meiner Herkunft und Alter noch zur Generation gehöre, die ihre Außeinandersetzungen körperlich ausgetragen hat (was ja heute als anstößig gilt und immer wieder durch Lehrer in der Schule unterbunden wird), aber es war nicht so schlimm. Menschen haben ihre Konflikte im Gesicht zu Gesicht Modus ausgetragen. Jemanden offensichtlich beleidigen, wohlwissend, dass die Person dich nicht kriegen kann, ist mehr als hinterhältig. Das ist ein Anzeichen von Feigheit. Im Netzt glauben sie die stärksten zu sein - im realen Welt nur frustrierte unbedeutende Menschen.

1 Kommentar 3.6.16 11:10, kommentieren

Menschen mit Erkrankungen sollten keine Kinder in die Welt setzen

Meine Mutter hatte eine Reihe von gesundheitlichen Beschwerden und obwohl sie eine Neigung zu Hypochondrie hatte, hatte sie auch eine breite Palette an Erkrankungen. Mein Vater hatte die Sache mit dem Magen und Co. Ich habe alles abbekommen. Alle Krankheiten meiner Eltern von beiden Seiten (nur vielleicht die geschlechtsspezifischen von der Mutter nicht) habe ich abbekommen. Das kapute Wesen "ich" ist nicht nur jemand wer mit meinen Krnakheiten lebenlang leiden wird, sodnern auch keine Bereicherung für die Gesellschaft sein wird.

Elter sind verantwortlich, für das Produkt, das sie produzieren. Das gilt nicht nur für Erziehung und Bildung, sondern auch für Charakter und Gene. Wer einen relizitivierten Charakter hat (zu impulsiv, gewaltätig, brutal), sollte wohl keine Kinder haben. Wer sich mit Krankheiten rumschleppt, darf keine Kinder haben. Wozu? Damit Kinder Leiden? Das ist doch ein gezielter Akt von Sadismus: einem kleinen Menschen Leiden und Schmerz für ganzes Leben zufügen. Das ist ein Akt von Egoismus seitens der Eltern: wissen, dass das Kind leiden wird und dann doch eins in die Welt setzen. Die Sache mit Genetik ist kein Neuland und war schon in der Antike bekannt; auch die dämlichsten Mitglieder der Gesellschaft wissen, dass Kinder von den Eltern so ziemlich alles vererben. Aber in ihrem Wunsch nach einem Kind ignorieren sie das komplett. Soetwas nennt man "absoluter Egoismus".

2.6.16 01:04, kommentieren

Weniger Schminke ist besser, oder gar keine

 Heute saß ich in einem Seminar in einem Raum und habe mir dann aus langeweile die Decke, Menschen und Schuhe des Dozenten angesehen.

Es fällt mir immer und wieder auf, dass viele junge Frauen zu viel Schminke benutzen, andere hingegen wenig, oder keine.

An weiblichen Kommilitonen mangelt es in meinem Studium nicht (Germanistik, ca. 80% sind weiblich), es gibt viele. Während die einen sich hinter einer dicken Stuckaturschicht verstecken, haben andere nichts im Gesicht. Und ich würde sagen, ohne Schminke sieht es besser aus. Das ganze MakeUp Zeug wirkt so unecht, so unnatürlich. Die Gesichtszüge werden mithilfe von Schattierungen und helleren Stellen so weitesgehend verzerrt, dass sie unech wirken; als ob ein Schönheitschierurg-Praktikant dran gearbeitet hat. Die ungeschminkten Gesichter sehen blaser und echter aus. Dabei frage ich mich, warum das Wort blaß so eine abwertende Bedeutung hat; oder kommt es bald: "eh! Du bist weiß! Wallah voll häßlich! Eh guck, die ist braun". Weiße Haut verliert also an Wert. Lieber künstlich braun... Finde, dass ohne Schminke alles besser aussieht. Ihr würdet auch keine Leonardo's "Mona Lisa" ansehen wollen, wenn man sie vorher noch "schön" schminkt. Und keiner kommt auf den Gedanken, Affen im Zoo zu schminken, damit sie schön sind. Echt ist schöner.

1 Kommentar 31.5.16 20:41, kommentieren

Meine Wenigkeit

Damit ihr mich nennen könnt, sage ich euch einen Namen, der zwar nicht meiner ist, aber eine Bezeichnungsmöglichkeit bietet: Maurice.

Pinguin nennt mich meine Freundin. Ich nenne sie Panda. Wir haben beide auch optische Ähnlichkeiten mit diesen Tieren, aber auch ihre Sozialverhaltensmuster und Intelligenz. Vor allem ich bin, intellektuell gesehen, nicht viel weit von einem Pinguin entfernt. Meine Freundin heißt Chantal, was, wohl klar, auch ein ausgedachter Name ist.

Mit Chantal bin ich seit ca 2 Jahren zusammen. Wir haben uns auf der Uni kennengelernt (ja, auch Vollpfosten, wie ich, können studieren; im Gründe kann jeder heutzutage studieren). Am meiste schätze ich, dass wir beide gesundheitlich kaputt sind. Ich deutlich mehr als sie, aber das ist kein Wettbewerb. Wenn wir Superhelden wären, wäre ich "The Mighty Crip" und sie wäre "The Criple Kid". Schwarzer Humor um halb 2

31.5.16 01:21, kommentieren

Ich hatte es nie vor...

Ich wollte nie einen Blog schreiben.

Wozu auch? Es gibt 7 Milliarden Menschen auf der Erde und wenn jeder einen Blog führen würde (manch einer auch 2, 3, 4), dann wäre Internet voll mit Mist.

Zu spät! Internet ist schon lange voll mit Mist. Das erste mal hörte ich von einem Blog im Jahr 2006 (oder so). Es kam mir sinnlos vor: wozu Gedanken über das Internet mitteilen, wenn Menschen, die dich erhören sollen, es gar nicht interessiert.

Inzwischen realisiere ich, dass es um eine persöhnliche Substanz geht; ein Tagebuch, oder einen Anonymen Leser. Jemandem die Möglichkeit geben, es lesen zu können, wer dich nicht kennt. Das ist nicht viel anders, als ein Besuch bei einer katholischen Beichte, oder einem Psychologen: beides dient dazu, die Gedanken zu entlasten. Halbes Leid ist geteiltes Leid. 

31.5.16 00:54, kommentieren